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Flensburg: junge Frau im Osbektal überfallen

von Heiko Thomsen (Kommentare: 3)

- Archivbild - Foto: Flensburger-Stadtanzeiger.de

   Flensburg (ots) - Mittwochnachmittag wurde eine 21-jährige Frau gegen 14:50 Uhr im Osbektalweg von zwei Männern überfallen. Die junge Frau ging mit ihrem Hund auf einem Feldweg spazieren, hielt ihr Handy in der Hand und hörte über ihre Kopfhörer Musik. Sie wurde von den Männern angesprochen und an der Hand festgehalten. Die Frau zog die Hand zurück. Daraufhin wurde sie gestoßen und ihr wurde in das Gesicht geschlagen. 

   Die Geschädigte konnte sich befreien und weggehen. Die beiden Täter sind dann fortgegangen. Die Geschädigte begab sich zunächst nach Hause, fuhr dann zur Polizei und begab sich anschließend in ärztliche Behandlung. 

   Die Täter werden wie folgt beschrieben:

 

  1. Person: 

   - ca. 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß

   - schwarze Jogginghose mit weißen Streifen,

   - goldene Turnschuhe

   - dunkle Hautfarbe

   - schwarze Haare - Afrolook

   - unbekannte Sprache

 

  1. Person:

 

   - ca. 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß

   - dunkel grünes Hemd

   - dunkle Hautfarbe

   - schwarze Haare mit anliegend geflochtenen Zöpfen

   - unbekannte Sprache 

   Das Kommissariat 7 der BKI Flensburg ermittelt wegen Körperverletzung und versuchten Raubes. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter: 0461 - 484 0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.


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Kommentar vonEugen Prinz

Finde den Fehler: Der Hund war zu klein!
Im Ernst, hier in Berlin, wo die Zahl der Hundehalter in den
letzten 10 Jahren spürbar zurück ging, sieht man in letzter
Zeit immer öfter Frauen, die nicht allein, sondern mit einem
großen (!) Hund unterwegs sind.
Das bewahrt nicht vor allen, aber sehr sicher vor einem sehr
großen Teil der potentiellen Belästiger.

Kommentar vonMarlene

Das mag auf den ersten Blick so sein (subjektives Sicherheitsgefühl durch großen Hund), zeigt aber im 'real life', bzw. in einer Situation wie der oben geschilderten, ziemlich schnell gravierende Mankos (und woher wollen Sie wissen, dass der o.g. Hund nicht auch ein großer Hund war?). Ich (als langjährige Hundebesitzerin von Tschechoslowakischen Wolfhunden) würde niemandem raten (vor allem, wenn derjenige vorher noch nie mit Hunden zu tun hatte), sich allein 'zum Schutz' oder als Abschreckungseffekt mal eben auf die Schnelle irgendeinen Hund zuzulegen, Hauptsache groß. Ein Hund, völlig egal ob groß oder klein, erfordert sehr viel Zeit, Aufmerksamkeit und eine nicht zu unterschätzende Umstellung des eigenen Lebens! So ein Hund, vor allem ein großer, muss von klein auf regelmäßig trainiert, sozialisiert und konditioniert werden. Das ist sehr viel Arbeit, aber absolut unverzichtbar! Andernfalls wird man KEINE Freude an dem Tier haben (den gewünschten Schutz schon gar nicht) und der Hund wird mit 100%iger Sicherheit Verhaltsmuster an den Tag legen, die alles andere als wünschenswert sind. Und wo landen solche Hunde, denen die Besitzer nicht mehr Herr werden, dann letztlich? Richtig - im Tierheim. Deshalb mein Rat: Große Hunde nur, wenn man a) bereits Erfahrung mit Hunden hat und b) jede Menge Zeit in den Hund investieren kann und will. Nur dann wird das Tier zum besten Freund und Beschützer.

Kommentar vonSven71

Super. Eine Spaziergängerin wird in einem Land, in dem sich Frauen lange Zeit sogar nachts allein auf die Straße trauen konnten, von zwei kulturellen Bereicherungen handgreiflich belästigt. Und Deutsche, die das lesen, diskutieren über den Hund. Kein Wunder, daß Deutschland kulturell untergeht.

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